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Autor Thema: Guggenmusik - was zum nachlesen ...
Maik
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ID # 1


  Erstellt am 27. Juni 2003 16:15 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Die folgenden Ausführungen habe ich von Wolfgang Pösselt zur Veröffentlichung bekommen. Vielen Dank dafür :

1

Woher kommt und wohin geht die Guggamusigg?
Schränzen im Schatten der Kaiserberge
Gugga-Innovationszentrum Ostwürttemberg.
Wo Fasnacht jetzt auch musikalisch „guggt“
....


Einleitung

Aus der Schweiz kommend machte diese fasnächtliche Musikbewegung in Ost-württemberg eine Zwischenstation. Im „Bermuda Dreieck von Fasnet – Fasching – Karneval hat sich eine erstaunliche Anzahl von Guggamusiggen in den letzten zwei Jahrzehnten atabliert. Die im Schatten der Kaiserberge – Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen – im oberen Remstal gelegene älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd ist im Verlaufe dieser Zeit zum Dreh- und Angelpunkt dieser nicht mehr aufzuhaltenden Bewegung geworden. Wohlmeinend spricht selbst der (frühere) Oberbürgermeister von einem „Mekka der Guggamusigg“. Die verschiedenen Guggen- und Fasnachtsveranstaltungen in dieser Stadt und auch in der Region begeistern jedes Jahr in der fünften Jahreszeit tausende von zum Teil von sehr weit angereisten Zuschauern.


Begriffserklärung

In vielfältiger Schreibweise lässt sich diese Musik darstellen, für diesen Artikel in diesem Heft passt die von mir bevorzugte schwäbische Variante Guggamusigg. Sollte das eine oder andere Mal ein Wort wie: Guggemusigg, Guggenmusigg, Guggenmusik ... dazwischen rutschen, sehen Sie als geneigter Leser einfach darüber weg.

In der Schweiz dem Ursprungsland dieser Fasnachtsmusik kennt man Begriffe wie Guugen (Innerschweiz), Guuggenmusigg, Guuger .... Man sieht dieses dem Alemannischen entstammende Wort kann eigentlich gar nicht falsch geschrieben werden.

So vielfältig wie die Schreibweisen sind auch die Erklärungsversuche dieses Musikphänomens. Einer der es wissen muss, ist der Volkskundler Dominik Wunderlin aus Basel. Wenn es nach ihm geht, ist es die Instrumentierung, die zu dieser Bezeichnung geführt hat. Gemeint sind hier offensichtlich alte und zerbeulte Blechblasinstrumente. Der Begriff tritt jedenfalls zum erstenmal 1906 auf und wird sofort aufgenommen, nicht hinterfragt und verstanden. In Basel, Südbaden und im schwäbischen Raum sind „Gugge“ (oder „Gugga“) Papiersäcke in konischer Form. Darauf lässt sich sogar „Musik machen“ wie später noch ausführlicher zu lesen sein wird. Die Verkleinerungsform von Gugge, also „Güggli“ ist im Basler Raum eine schlecht klingende Kindertrompete aus Plastik, wie sie jeder (vielleicht potentielle Guggamusigger) noch aus seiner Kindheit kennt. Im Baselbiet wird das Wort „Güggi“ für einen „Schreihals, Lärmer oder Schlechten Trompeter(!)“ gebraucht. Als eine weitere Variante zur Entstehung des Begriffs bliebe noch eine eine vage Vermutung meinerseits zur Ehrenrettung der Schwaben: Am Rande eines Fasnachtsumzuges irgendwo im Südwesten steht ein Ehepaar und folgender typisch schwäbisch Dialog ergibt sich:
Sie: „Gugg a muusigg“, Er: „Wo?“, Sie: „Doahenda“.






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Spielweise

Die Meinungen, wie „falsch“ eine Guggamusigg zu spielen hat, gehen ebenfalls auseinander.
Meines Erachtens sollten mindestens 2/3 der Gruppe weder ein Instrument spielen noch Noten lesen können und die vorgegebenen Melodien nach dem Gehör spielen. Der Rest sind Musiker und Menschen mit Sinn für Rhythmus die für die Melodielinien und den Zusammenhalt eines Guggavortrags Sorge tragen. Frei nach dem Motto: „Auch diese Musik hat ihre Mucken, Könner treffen jeden Ton, der Rest sind Guggen.“Am besten ist auch eine Instrumentierung mit ausrangierten, zerbeulten oder besser noch selbstgebauten Instrumenten. (Die Chrom-Nickel-Kupfer Band aus Gengenbach ist ein vorbildliches Beispiel dieser Art). In einigen Guggaformationen der hier beschriebenen Region haben sich viele innovative Guggainstrumentenbauer hervorgetan. Diese Aktivitäten werden alljährlich im Rahmen des Internationalen Gugganmusiggtreffens in Schwäbisch Gmünd mit Preisen für die originellsten Ideen belohnt. Es ist auf der anderen Seite nichts einfacher, als in ein Musikgeschäft zu gehen und sich ein gebrauchtes oder gar neues Instrument zu kaufen um Guggamusigg „just for fun“ zu machen. Dabei werden oftmals die Wurzeln dieser Musik vergessen.

Das Repertoire reicht von einfachen Schlagermelodien über Rock- und Technotitel bis hin zu Jazzstandards. Hie und da gibt es auch „Interpretationen“ von klassischer Musik zu hören.
Regional wird auch aus dem Volksliedschatz geschöpft, dagegen hört man keine Kirchen- oder Vaterlandslieder.


Geschichte der Ausbreitung

Wie schon erwähnt gilt Basel seit 1900 als Ursprungsland der Guggamusiggbewegung.
Von dort hat sie sich nach dem zweiten Weltkrieg rasch über die heute weiteren Hochburgen Luzern, Zürich und Solothurn ausgebreitet. Es waren immer direkt oder indirekt Heimweh-basler, die Guggamusiggen gründeten oder initiierten. Durch eine rege Reisetätigkeit, vor allem ab den siebziger Jahren, verbunden mit der Teilnahme an auswärtigen Fasnachts-veranstaltungen breitete sich der Guggavirus auch in die umliegenden Staaten aus. So entstanden weitere Guggazentren wie z. B. entlang des Rheins von Waldshut bis Offenburg sowie im Hochschwarzwald.

Einen ähnlichen Weg nahm diese fasnächtliche Unterhaltungsform auch in die Region Ostwürttemberg, was zeitlich genau in diese Zeit der allgemeinen Ausbreitung fiel.
(siehe Kasten)

Es ist kein Zufall, dass hier in dem „Bermuda Dreieck“ von Fasnacht, Fasching und Karneval die Idee eine Guggamusigg zu initiieren auf fruchtbaren Boden fallen musste. Diese Region der Ostalb ist ein konfessionell gemischtes Gebiet mit wenigen traditionellen (Fasnachts-) Bräuchen. Hauptsächlich in katholischen Orten wie Ellwangen und Schwäbisch Gmünd lassen sich Bräuche beobachten. In Ellwangen kennt man die sehr alte Fasnachtstradition der Pennäler Schnitzelbank. In Schwäbisch Gmünd lässt sich, abgesehen von einigen Verboten, Fasnachtstreiben sehr weit zurückverfolgen.

Die formen der Fasnet (schwäbisch-alemannisch), des Faschings (bayrisch) und des Karnevals (rheinische Überbleibsel im Südwesten) sind hier sehr bunt gemischt. Die Straßenfasnacht hat vielerorts einen geringeren Stellenwert gegenüber von Faschingsbällen und Saalfasnachten. Hier sind nicht Narrenzünfte, sondern Sport- und sonstige Vereine, die Veranstalter.


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Sind Narrenzünfte aktiv, werden zu Umzügen Blaskapellen und Spielmannszüge eingeladen, die nach Noten Narrenmärsche und Fasnachtsmusik zum Besten geben. Hier wird Trend und Gegentrend geradezu herausgefordert. Wieder auf der Ostalb gelandet, als aktives Mitglied der Schlaggawäscher, einer Narrenzunft in Oberkochen durfte ich diese Erfahrungen selbst machen. Glücklich Strassenfasnacht zu machen aber befallen von einem Virus „Guggamusigg“ ... Infiziert in Basel bei der schönsten (evangelischen) Fasnacht der Welt. Viele Jahre aktiver Guggamusigger auf diesem fasnächtlichen Olymp, währte es nicht lange und die Fasnacht auf der Ostalb war um eine Musikform reicher.

Die erste Guggamusigg in der Region entstand im Jahre 1978. Mitglieder des Jazzclub Heidenheim (Musiker), eine Clique von Freunden sowie Arbeitskollegen aus Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen bildeten die erste nonkonforme und unkonventionelle Fasnachtsmusiktruppe, die über Kreisgrenzen hinweg aufspielte. Der Name war „Oschtalb Ruassgugga“, abgeleitet von der Region sowie den rußgeschwärzten Gesichtern, eine der ältesten Maskierungsformen in der Fasnacht überhaupt. Die „Oschtalb Ruassgugga“ sind eine Gruppe die sich auch heute noch der Tradition der Fasnacht verpflichtet fühlt und nur in traditionellen Kostümen, mit vielen selbstgebastelten Instrumenten und, als einzige in der Region, mit Masken auftreten. Der musikalische Stil dieser Gruppe ist eindeutig dem der Basler Guggen zuzuordnen.

Die älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd mit einer traditionsreichen Geschichte, hatte entgegen der Nachbarstädte Aalen und Heidenheim wenige Vorbehalte gegenüber der Guggamusigg. Die Verantwortlichen der Stadt nützten 1984, das Jubeljahr zum 1200jährigen Bestehen der Stadt, um die Idee eines Internationalen Guggamusiggtreffens in den um die Fasnachtszeit noch leeren Festfahrplan aufzunehmen. Aus diesem Wagnis ist eines der noch heute qualitativ interessantesten Internationalen Guggatreffen im Südwesten entstanden.

Hier sind Parallelen zu den Entwicklungen in der Schweiz erkennbar, denn im Sog dieses Internationalen Guggamusiggtreffens entstanden in der Region bis heute etwas über 30 Guggagruppierungen in der Region. Alle lassen sich hier nicht aufzählen, stellvertretend möchte ich jedoch die Guggengruppen nennen, welche die Entwicklung stark mitgeprägt haben und solche bei denen ich die ehrenvolle Aufgabe der „Geburtshilfe“ wahrnehmen durfte.

Als direkte Entwicklungen aus den Internationalen Guggamusiggtreffen in Schwäbisch Gmünd sind die „Gmendr Gassafetza“ entstanden. Die „Plunderhüüsler“, die heutige Showguggagruppe aus Schaan in Liechtenstein wurde als Patengruppe gewählt und deren Musikstil und faszinierende Kostümierung zum Maßstab genommen. Als Boten der Stadt Schwäbisch Gmünd sind die „Gmendr Gassafetza“ eine weitgereiste Gruppe. Über die Teilnahme an Touristikmessen und über Städtepartnerschaften spannt sich der Bogen von der Teilnahme an den „AIDA“ Festspielen in den Tempelanlagen von Luxor bis zu Auftritten beim Karneval in Malta.

Eine weitere Guggamusigg aus dem Stadtgebiet von Schwäbisch Gmünd sind die „Freiwillige Guggenmusik Überdruck“ aus Wetzgau. Entstanden aus der Freiwilligen Feuerwehr sind diese starke Truppe keiner klassischen Stilrichtung zuzuordnen. Und das ist gut so, denn sie gelten als die schnellste Guggamusigg der Region. Wenn man zuhört, hat man immer den Eindruck, die Musiker wollen schnell zu einem Schluss kommen. Aber gerade diese Gruppe fällt durch enormen Einsatz und neuerdings phantastische Klassikerinterpretationen auf.


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Am äußersten Rand der Ostalb liegt das Härtsfeld, eine Gegend, von der man sich erzählt, dass die Kinder, die nicht brav waren, zur Strafe dort hingeschickt wurden. Dort liegt Neresheim, mit seinem Kloster und der wunderschönen Kirche von Balthasar Neumann. Dort fährt neuerdings wieder die „Schättere“, eine kleine, sehr alte Dampfeisenbahn. Dort ist aber auch eine der größten und vielseitigsten Narrenzünfte zuhause. Neben Weißnarren, Traditionsfiguren, sehenswerter Hexentruppe und Hofstaat finden wir hier auch die Guggamusigg „Neresheimer Kalkstoigugga“. Ganz eingebunden in das fasnächtliche Treiben der Härtsfeldmetropole mit Hofbällen, Narrentreffen und Hexengericht ist diese Truppe ein gutes Beispiel für die Integration dieser Musikform in Fasnacht – Fasching – Karneval.

In Wasseralfingen aufgewachsen durfte ich als Kind noch erleben, wie meine Mutter mit ihren „Turnfrauen“ als „Schludda“ zur Fasnacht gingen. Verkleidet mit den ältesten Frauenkleidern und schrecklichen Gesichtsmaskierungen gingen Frauen in dieser Zeit als „Schludda“ auf die Vereinsbälle um zu Intrigieren. Man attackierte verbal Besucher in Sälen Gaststätten und trank ihnen mit Strohhalmen die Getränke leer. Diese, für Wasseralfingen, typische Figur, haben sich die „Wasserschnalzer Schluddagugga“ zu eigen gemacht: Aus einem Sportverein entstanden treiben sie seit einigen Jahren als ernstzunehmende Gugga ihr Unwesen in der Region.

Eine weiteres Zentrum für Guggamusiggen scheint neben Schwäbisch Gmünd auch die katholisch geprägte Stadt Ellwangen zu werden. Treibende Kraft ist hier die Guggamusigg „Jagsttal Gullys“. Diese Gugga haben seit einiger Zeit den Gumpendonnerstag zum „Guggendonnerstag“ gemacht und zelebrieren eine gute Mischung von Fasnet und mit Guggamusigg-Fasnetsmesse in der Basilika, Umzug und Monsterkonzert.

Durch die Vielzahl der Gruppen in der Region Ostwürttemberg, war es dringend notwendig, zusätzlich zum Internationalen Guggatreff einen GuggaTreff für die zahlreichen regionalen Guggamusiggen zu initiieren. Auch hier war es wieder die Stadt Schwäbisch Gmünd mit ihren wunderschönen Strassen und Gassen, den einladenden Plätzen gerahmt von einer eindrucksvollen Kulisse mit Münster, Johanneskirche und alten Fachwerkhäusern. Eine Kulisse, geschaffen wie für die Strassenfasnacht.

Findet das zweitägige Internationale Guggatreffen unter dem Motto: Klasse statt Masse, immer am Wochenende vor dem Gumpendonnerstag (Schmotziga Donnerschdig) statt, wird mit dem Regionalen GuggaTreff am 11. 11. eines jeden Jahres die 5. Jahreszeit eröffnet. Hier ist für den Besucher die Kombination von fasnächtlichem Tun und karnevalistischen Einflüssen am schönsten erlebbar. Alle Guggamusiggen waschen ihre Instrumente im Marienbrunnen auf dem Markplatz um sie für die neue Saison zu reinigen. Danach holen alle Guggamusiggen mit gemeinsamem Spiel das Silbermännle, die Traditionsfigur der Gmendr Fasnet, zusammen mit dem Hofstaat und Garde aus dem Spitalhof ab um die Kampagne zu eröffnen. Diese noch junge Art der Fasnachteröffnung dürfte bei behutsamer Pflege bald zu einem festen Brauch werden. Auch hier sollte das allem Zugrundeliegende, das Fasnachten und die Narretei immer im Auge behalten und gepflegt werden.

Es ist nicht erstrebenswert das ganze Jahr über Guggamusigg (Events) in Verkleidung, Kostümen und Schminke durchzuführen. Dies sollte auf die Fasnachtszeit beschränkt bleiben. Gemeint sind hier nicht gelegentliche freundschaftliche Auftritte oder die Teilnahme an Veranstaltungen mit sozialem Hintergrund ausserhalb der Fasnacht. Aber das Häs (die Verkleidung) sollte in einem solchen Fall im Schrank bleiben.




5


Um solche Fragen kontrovers zu diskutieren, um sich aber in erster Linie über die gesamte Palette von Materialien rund um Fasnet – Fasching – Karneval zu informieren, hat in Schwäbisch Gmünd im vergangenen Jahr mit erfolgversprechendem Echo die erste
GUGG-A-MESS stattgefunden. Hierbei handelt es sich nicht um eine spezielle Guggamesse,
sondern um einen Infotreff für alle Freunde der Fasnet, des Faschings und des Karnevals, die sich für die 5. Jahreszeit schlau machen wollen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde bei einem international besetzten GUGG-A-TALK, unter der Leitung von SWR-Moderator Wulf Wager die interessante Frage: Guggamusigg – woher kommt sie und wohin geht sie? Von Vertretern aus Luzern, Basel und dem Südwesten diskutiert.

Die junge Generation sucht das Neue, Non-Konforme und Unkonventionelle. Fasnacht ist nicht mehr belastende Tradition sondern Ausdruck von Freiheit und Lebensfreude. Traditionen wollen gebrochen werden, man will heraus aus lokalen Bindungen und lebt dieses „Just for fun“ aus. Mit der zunehmenden Professionalisierung und Perfektionierung wird aber aus der vermeintlichen Freiheit wieder Unfreiheit und Zwang.

In der Region Ostwürttemberg ist eine gute Basis für eine gesunde Mischung von Fasnacht – Fasching – Karneval und damit Raum genug für die Guggamusigg wo das Wechselspiel zwischen Freiheit und Ordnung unmittelbar erlebbar wird. In der Fasnachtslandschaft sollten Guggamusiggen dafür sorgen, dass dieses Wechselspiel weitergeht und nicht erstarrt.


Quelle: Wolfgang Pösselt


Solltet Ihr ebenfalls historisches in Sachen Guggenmusigg haben oder finden, dann scheut Euch nicht, es hier kundzutun ...


:cool1: :cool1:

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Maik
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Beiträge: 1418 | Mitglied seit: Februar 2002 | IP-Adresse: gespeichert
Trauschauwem
Gast




  Erstellt am 27. Juni 2003 17:04 (#2)  |  Zitat Zitat
wart ihr schon einmal in Basel beim Morgenstreich?
Das ist Guggemusik pur

IP-Adresse: gespeichert
Udo
Gast




  Erstellt am 27. Juni 2003 20:13 (#3)  |  Zitat Zitat
Da " pfeif " ich drauf ;) :D :hihi:

IP-Adresse: gespeichert
Fr.Wäber
Gast




  Erstellt am 28. Juni 2003 10:58 (#4)  |  Zitat Zitat
Am Morgeschtreich gits keini Gugge Du Pfyffe !!

IP-Adresse: gespeichert
Bibbi
Kennt sich schon aus
**
ID # 120


  Erstellt am 03. Juli 2003 11:47 (#5)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Guten Morgen!
Es wundert mich doch sehr, das es zu dem recht ausführlichen Text von H.Pösselt so wenig Stellungnamen gibt.
Von mir, auf jeden Fall vielen Dank dafür, das Du dir die Mühe gemacht hast, die Dinge wie sie waren,sind und sein sollen, hier einmal der breiten Öffentlichkeit in Schriftform zur Verfügung stellst.

Beiträge: 116 | Mitglied seit: August 2002 | IP-Adresse: gespeichert
tischimpumpäng
Gast




  Erstellt am 08. August 2003 11:59 (#6)  |  Zitat Zitat
wenig resonanz? liegt wohl daran, dass nicht viel wahres in dem artikel zu finden ist.

IP-Adresse: gespeichert
Monschder
Kennt sich schon aus
**
ID # 286



-959-060-23
  Erstellt am 09. August 2003 14:00 (#7)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Uff, ne Menge Text und Zustimmung für tischimpumpäng.

Guggenmusigg hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Zitat: "Meines Erachtens sollten mindestens 2/3 der Gruppe weder ein Instrument spielen noch Noten lesen können" bedeutet für mich - der Kerl hatte noch nie Sticks in der Hand oder eine Posaune am Mund.

"Gugga-Innovationszentrum Ostwürttemberg." heißt für mich eine absolut - und für so eine Abhandlung unpassende - Favoritisierung der Gmünder. Somit auch keinerlei Neutralität dem Thema gegenüber.

Der Rest ist Quatsch. Regional gesehen ist in Süddeutschland mittelerweile eine so hohe Dichte von Guggen zu verzeichnen - es gibt keine Grenzen mehr für Guggensound.

"Es ist nicht erstrebenswert das ganze Jahr über Guggamusigg (Events) in Verkleidung, Kostümen und Schminke durchzuführen." - Warum? Mit der allemanischen Fastnacht haben wir nichts am Hut und finanzieren uns im Laufe des Jahres. (OK das mit der Schminke versteh ich... ;-))

"Die junge Generation sucht das Neue, Non-Konforme und Unkonventionelle. Fasnacht ist nicht mehr belastende Tradition sondern Ausdruck von Freiheit und Lebensfreude. Traditionen wollen gebrochen werden, man will heraus aus lokalen Bindungen und lebt dieses „Just for fun“ aus. Mit der zunehmenden Professionalisierung und Perfektionierung wird aber aus der vermeintlichen Freiheit wieder Unfreiheit und Zwang." - Hier geb ich Ihm Recht.

Insgesamt ist glaube Ich das Thema zu Umfassend um es mit Worten wiederzugeben.

Mein TIP: Anhören, mitmachen und SPASS haben.

Uwe

PS: Falls ich jmd (z.B. dem Autor)auf den Schlips getreten bin - wer sich an solch ein Thema wagt ist selber Schuld.


:meinung: :meinung: :meinung: :meinung:

Beiträge: 100 | Mitglied seit: März 2003 | IP-Adresse: gespeichert
Seppl
Gast




  Erstellt am 09. August 2003 18:31 (#8)  |  Zitat Zitat
Ich lach mich kaputt Ostwürttemberg als Innovationszentrum der Guggebewegung!!!

Das kann ja nur ein SCHWOB geschrieben haben...

Kommt mal wieder runter von eurem hohen Ross!

:grumpy: :grrr: :grumpy:

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Agent_Mulder
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
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ID # 2250


  Erstellt am 21. Januar 2008 12:32 (#9)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
@ Maik

wer ist dieser Wolfang Pösselt? Möchte die Quelle erfahren

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"Ich bin ein gefährlicher Mann, weil ich zuviel über die Wahrheit weiß!" - "Wegen dieses Apokalypse-Mülls über den sie schreiben?" - "Sie kennen meine Arbeit?"

Beiträge: 1346 | Mitglied seit: Mai 2007 | IP-Adresse: gespeichert
Guggedeifel
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
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ID # 375


  Erstellt am 21. Januar 2008 12:47 (#10)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Zitat von Agent_Mulder:
@ Maik

wer ist dieser Wolfang Pösselt? Möchte die Quelle erfahren



Schreibst Du jetzt auch ein Buch? :P

Schau mal hier

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Beiträge: 771 | Mitglied seit: Juli 2003 | IP-Adresse: gespeichert
Thelma
Fühlt sich wie zu Hause
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ID # 2268


  Erstellt am 21. Januar 2008 12:55 (#11)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Zitat von Guggedeifel:
Zitat von Agent_Mulder:
@ Maik

wer ist dieser Wolfang Pösselt? Möchte die Quelle erfahren



Schreibst Du jetzt auch ein Buch? :P

Schau mal hier




Vielleicht auch seine Memoiren. Das Buch wird sicher ein Bestseller. ;)

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Falsche Freunde laufen mit den Hasen und jagen mit den Hunden.

Beiträge: 496 | Mitglied seit: Mai 2007 | IP-Adresse: gespeichert
Agent_Mulder
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
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ID # 2250


  Erstellt am 21. Januar 2008 13:09 (#12)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
:D

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Beiträge: 1346 | Mitglied seit: Mai 2007 | IP-Adresse: gespeichert
Helge
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ID # 1668


  Erstellt am 21. Januar 2008 13:23 (#13)  |  Zitat Zitat   PN PN   HP HP
Zitat von Thelma:

Vielleicht auch seine Memoiren. Das Buch wird sicher ein Bestseller. ;)


Buch? Da reicht doch ein A5-Flyer völlig aus :D:D:D

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Beiträge: 1385 | Mitglied seit: Februar 2006 | IP-Adresse: gespeichert
Buddy
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
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ID # 1502


  Erstellt am 21. Januar 2008 14:14 (#14)  |  Zitat Zitat   PN PN
hmm … oder eines dieser Visitenkärtli. er kan ja dann auch die hälfte leer lassen … :D :P :D :P :D

und soeben hat sich buddy ein kafi mehr verspielt am güdismontag … tststs … :D

und zum thema: ich finde diese abhandlung ja wahnsinnig interessant – aber ich denke, jetzt ist die zeit wo ich am liebsten raus gehe, und mir die fasnacht so oft und unfiltriert reinziehe, wie es nur geht – und sie schmeckt wieder herrlich dieses jahr!!!

drüber diskutieren tu ich dann wieder, wenn sie vorbei ist, und ich mich auf die nächste freue … :P

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Alkohol ist keine Lösung!!! Es ist ein Destillat.

Beiträge: 1627 | Mitglied seit: November 2005 | IP-Adresse: gespeichert
Buddy
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  Erstellt am 21. Januar 2008 14:14 (#15)  |  Zitat Zitat   PN PN
hmm … oder eines dieser Visitenkärtli. er kan ja dann auch die hälfte leer lassen … :D :P :D :P :D

und soeben hat sich buddy ein kafi mehr verspielt am güdismontag … tststs … :D

und zum thema: ich finde diese abhandlung ja wahnsinnig interessant – aber ich denke, jetzt ist die zeit wo ich am liebsten raus gehe, und mir die fasnacht so oft und unfiltriert reinziehe, wie es nur geht – und sie schmeckt wieder herrlich dieses jahr!!!

drüber diskutieren tu ich dann wieder, wenn sie vorbei ist, und ich mich auf die nächste freue … :P

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  Erstellt am 21. Januar 2008 14:19 (#16)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
... meiner Meinung nach nicht gerade unparteiisch ... nicht unbedingt objektiv und vor allem sehr konservativ ...

aber jedem das seine ...

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Beiträge: 446 | Mitglied seit: März 2005 | IP-Adresse: gespeichert



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