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Autor Thema: Sommerpause = Sommerloch?
GaSuSi
Kennt sich schon aus
**
ID # 178


  Erstellt am 22. Juli 2003 11:30 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
So und nun möchte ich mal was zusammenfassen:

Es scheint zur Zeit irgendwie eine gewisse Agression aufgrund von Themen zu geben die aktuell eingestellt
wurden.

Einmal haben wir einen Haufen Gag-Posts mit haarsträubenden Antworten, das andere mal werden Themen zerrissen und zerfleddert, so daß die "sinnvollen" Beiträge dabei beinahe untergehen.

Aber das ist meiner Meinung nach hinzunehmen. Viele Guggen haben Pause oder zumindest den Probebetrieb auf Sparflamme und dann gibts halt nicht so viel zu berichten oder auszutauschen.

Ich finde, daß dies aktzeptiert werden muß!!

So, und jetzt Ihr.....

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Steffen
der mit dem Schiff tanzt
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Beiträge: 143 | Mitglied seit: November 2002 | IP-Adresse: gespeichert
Gerbera
Gast




  Erstellt am 23. Juli 2003 08:16 (#2)  |  Zitat Zitat
wer hät ä loch? isch des schlimm? :yiek: :yiek:

IP-Adresse: gespeichert
snaicker
Kennt sich schon aus
**
ID # 66



-256-812-496
  Erstellt am 23. Juli 2003 09:30 (#3)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
@gerbera
genau das ist es, was gasusi meint. Halt einfach deine Klappe. Ich bin dafür, das sich einiges hier ändert. Aber Maik schweigt irgendwie zu allem. Naja. Man wird sehen. :mad2:

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Gugge is Musik

Beiträge: 97 | Mitglied seit: Mai 2002 | IP-Adresse: gespeichert
Gerbera
Gast




  Erstellt am 23. Juli 2003 09:54 (#4)  |  Zitat Zitat
Mann-o-mann,

was denn los versteht denn hier keiner mehr Spass.

Seit ihr denn alle so "engstirnig"???
Muss denn alles immer so Ernst abgehen?? Hab ja nicht mal jemanden persönlich angegriffen...


Na dann

Mit "ernsten" freundlichen Grüßen

Gerbera :eek: :eek:

IP-Adresse: gespeichert
GaSuSi
Kennt sich schon aus
**
ID # 178


  Erstellt am 23. Juli 2003 11:59 (#5)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
@Gerbera:
Ließ noch mal genau meinen Beitrag!
Zitat: "Ich finde, daß dies aktzeptiert werden muß!!"

Damit mein ich auch, daß wir einige Dinge locker angehen sollten, der Spaß an diesem Forum darf nicht zu kurz kommen.

Aber ganz primitive, respektive sinnlose Beiträge find ich halt auch völlig daneben.

Alos bis dahin
:D :D

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Steffen
der mit dem Schiff tanzt
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Beiträge: 143 | Mitglied seit: November 2002 | IP-Adresse: gespeichert
Terminiert - zu spät ... so kann´s gehen
Gelöscht

ID # 359


  Erstellt am 27. Juli 2003 20:59 (#6)  |  Zitat Zitat
hi @ all

hab da was zur überbrückung des sommerlochs,
die urlaubszeit ist auch eine zeit der weiterbildung.
also lehnt euch zurück und leset andächtig

Bläser und Schlagzeug
Die Lehrkräfte
Blockflöte
Barbara Hidasi-Hirschmann (Kammermusik)
Charlotte Petruschka (Kammermusik)

Querflöte
Barbara Hidasi-Hirschmann
Charlotte Petruschka

Klarinette
Stefan Denk (Klarinettenensemble)
Josef Laszlo (Klarinettenquartett)
Wolfgang Graef


Saxophon
Axel Prasuhn (Big-Band)
Gabriele Wahlbrink (Saxophonquartett)

Fagott
Egon Graf

Trompete
Christine Hartmann (Trompetenensemble)

Posaune, Bariton, Tuba
Wolfgang Dersch (Blechbläserquintett)

Schlagzeug, Percussion
Wolfgang Biermann
Michael 'Scotty' Gottwald (Percussionsensemble)

Schlagwerk
Wolfgang Biermann


Stoßseufzer einer Blockflöte
(von Barbara Hidasi-Hirschmann)
Kennen Sie den?Es stimmt, dass ich sehr sensibel bin, intensive Pflege und besondere Behandlung brauche. Extreme Temperaturen vertrage ich nicht, auch bin ich manchmal heiser.

Aber ich kann versprechen (und ich nehme den Mund nicht zu voll dabei), dass, wer mich pfleglich behandelt, wer mir sanfte und intime Klänge zu entlocken weiß, wer experimentierfreudig ist und Neue Musik und Alte Musik gleichermaßen lebendig zu gestalten in der Lage ist, an mir seine helle Freude haben wird.

Ich bin mir sicher, dass es Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt, die Blockflöte richtig lernen wollen.
Bitte, meldet Euch bei mir!

Und wenn Sie das nächste Mal einen Blockflötenwitz hören, dann denken Sie an mich!

"Blockflöte? -die übt man nicht, die kauft man..."

"Was ist schlimmer als eine Blockflöte? - Zwei Blockflöten!"
Oder den?
"Was haben eine Rakete und eine Blockflöte gemeinsam? - Wenn sie losgehen, ist alles zu spät."

Haha...
Ich bin ja einiges gewöhnt, wenn ich die Leute so über mich reden höre. Aber: Was zu weit geht, geht zu weit! Sagte doch da kürzlich jemand ganz erstaunt zu Mitgliedern eines Blockflötenquartetts: "Also, dass so große Mädchen noch Blockflöte spielen! ..."
Als ich das hörte, wäre mir doch fast der Hut hochgegangen, pardon, das Holz zerrissen!

Ich stamme aus einer großen traditionsreichen Familie. Das muss einmal gesagt werden. Zugegeben: Meine ganz große Zeit liegt lange zurück. Das war eine schöne Zeit, als ich als Ensemble- und Soloinstrument gleichermaßen begehrt war. Wenn man sich also etwas auskennt, dann weiß man, dass ich weit mehr sein kann als ein "Einstiegsinstrument" zum Notenlernen.


Die Klarinette
(von Dorothea Herrmann)
Das jüngste Holzblasinstrument im Orchester, wurde von dem profillierten Flötenmacher Deutschlands, Johann C. Denner (1655-1707) aus Nürnberg, aus dem einfachen CHALUMEAU (lat. calamus = Schilfrohr; gr. calane = Rohrpfeife), einem ungefähr 30 cm langem Instrument um ca. 1690 entwickelt.

Dieses Instrument, dessen Vorläufe seit dem Mittelalter bekannt waren, findet sich heute in verschiedenen Instrumentensammlungen, u. a. im Bayerischen Nationalmuseum München und in Stockholm.

Die ersten Klarinetten wurden damals aus einem Stück in verschiedenen Größen und Stimmungen gebaut, wobei diese Instrumente mit dem "Entenschnabel" nach oben gespielt, später wie auch heute, mit dem "Blatt" (Rohrblatt aus dem Halm des Pfahlrohrs "ARUNDO DONAX";) nach unten befestigt, "angeblasen" werden.

Die rasche Verbreitung verdankt sie ihrem großen Tonumfang (vom e fast 4 volle Oktaven) und seiner Klangschönheit, sowie der Eignung und Ausführung virtuoser Partien. Es wurden zunächst Instrumente aus Obstbaumsorten wie Birne und Pflaume (selten Elfenbein), später jedoch ausgesuchte und trockengelagertes Ebonit- und Grenadillhölzer bevorzugt.

Die Klarinettenfamilie dieses transponierten Instruments ist sehr umfangreich:

SOPRAN- Klarinetten in Es und D
SOPRANINO-Klarinetten in A
B-Klarinette (Hauptinstrument)
A-Klarinette
ALT-Klarinette in ES; BASSETTHORN in F, BASSETTKLARINETTE
BASS-Klarinetten in B
KONTRA-BASS-Klarinette in B
In der sog. "Blütezeit" (1760-1780) und zu Beginn des 19. Jhd. zeigte sich die grosse Virtuosität der Klarinette in zahlreichen Konzertwerken, Oratorien, Liedern, Variationen und Fantasien und als SOLO-Instrument in Kammermusik und im Orchester.

Besondere kleine Raritäten sind u.a. die "CLARINETTO DIAMORE" (Liebesklarinette) und die sog. "VIERTELTON-Klarinette". Auch W. A. Mozart äußerte sich 1778 während seiner Pariser Reise in Mannheim an seinen Vater: "...ach, wenn wir auch nur clarinetti hätten!"

Durch zahlreiche Reformideen in der Geschichte dieses Instruments (durch Instrumentenbauer wie Klose, Buffet und Sax) erhielt sie ein elegantes Aussehen und zahlreiche Verbesserungen (z.B. das Ringklappensystem).
So wird sie auch heute sowohl im deutschen auch im französischen System gespielt. Im Jazz beliebt das Instrument mit berühmten amerikanischen Klarinettisten, wie Benny Goodman und Artie Shaw; in der Klezmer-Musik, sowie in der Unterhaltungsmusik und natürlich auch in der zeitgenössischen Literatur zahlreicher berühmter Komponisten und Interpreten.

Kinder können dieses besondere Holzblasinstrument bereits schon nach der musikalischen Grundausbildung (auch ohne Vorerfahrung eines anderen Instruments) im Einzelunterricht erlernen; oder auch als Zweitinstrument für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, wobei immer auch eine Ergänzung im Ensemblespielen, in der Kammermusik, der Big-Band, im Sinfonischen Blasorchester oder im "echten" Sinfonieorchester angestrebt wird.

Die Querflöte
(von Barbara Hidasi-Hirschmann)
Es gibt viele Gründe, Querflöte zu lernen:

Du hast eine Schlange zu Hause ...
Du arbeitest in den Ferien als Aushilfe bei einem Schäfer ...
Dein kleiner Bruder nervt Dich jeden Abend, weil er nicht einschlafen will ...
Du wirst ständig von wilden Tieren bedroht ...
Du möchtest Rattenfänger von Regensburg werden ...
Du hast in Mathematik eine schlechte Note geschrieben ...
Oder ?

Dir gefällt ganz einfach der Klang der Flöte ...
Du willst Musik machen, allein und mit anderen ...
Du weißt, dass die Querflöte vielseitig einsetzbar ist: Du kannst klassische Musik spielen, aber auch Jazz, Rock, Pop, Volksmusik ...
Dir ist klar, dass eine gute Grundlage durch einen gezielten Unterricht wichtig ist...
Interessiert? Dann komm' vorbei , lass' Dich beraten und und nimm' einmal eine Flöte in die Hand!
Du solltest mindestens 10 Jahre alt und körperlich groß genug sein.

"Warum ich Querflöte lernen wollte" - zwei Schülerinnen erzählen...
"Als ich noch in den Kindergarten ging, habe ich oft bei meinen Großeltern übernachtet. Meine Oma hatte über ihrem Bett einen Engel mit Querflöte hängen. Sooft es nur ging, schlich ins Schlafzimmer, stibitzte dem Engelchen die Querflöte und "spielte" in meiner Fantasie die schönsten Lieder. Seitdem wollte ich kein anderes Instrument als Querflöte spielen lernen. Heute, nach 7 Jahren Unterricht, bin ich so weit, dass ich mit dem Gedanken spiele, Musiktherapeutin zu werden." (Susi Gürtler)

"Ich war ungefähr in der vierten Klasse, als ich von der Blockflöte genug hatte, weil man meiner Meinung nach nicht so viele Möglichkeiten mit ihr hatte wie mit anderen Instrumenten. Ich entschied mich, angeregt durch eine Fernsehsendung, in der eine Flötistin ihre Kenntnisse an der Querflöte zum besten gab, für eben dieses Instrument, weil ich wirklich fasziniert davon war, wie diese Frau es schaffte, aus diesem silbern glitzernden, quer gehaltenen "Teil" überhaupt einen Ton raus zu bringen, und dann auch noch eine so schöne Melodie! Um herauszufinden, ob ich auch in der Lage war, mit diesem Instrument umzugehen, suchte ich mir eine Lehrerin, durch die ich wirklich Spaß am Flötespielen fand." ( Martina Renner)

Das Saxophon in der Musikschule
(von Axel Prasuhn)

Als Adolphe Sax vor mehr als einhundertfünfzig Jahren das Saxophon erfand, schwebte ihm vor, dieses Instrument in einem kompletten Satz vom Sopran- bis zum Baßsaxophon in das damalige Instrumentarium des großen Orchesters zu integrieren. Es ist ihm nicht gelungen. Zu groß waren die Widerstände seitens des etablierten Kulturbetriebs, zu groß das Misstrauen gegenüber dem neuen, ungewohnten Klang, und Sax, der selbst ein großer Virtuose seines Instruments war, mußte sich mit Teilerfolgen bescheiden.

In unserer Zeit gehört das Saxophon zu den besonders von jungen Musikern hochgeschätzten Instrumenten, findet es doch vor allem im Jazz und der Popmusik seit Jahren vielfältige Verwendung, vorzugsweise als Soloinstrument. Eine wahre Flut von Notenbüchern und Saxophonschulen bedient das Interesse der jungen Klientel und verspricht "Spielend leichtes Lernen". Man suggeriert schnellstes Fortkommen und prompten Lernerfolg, und alle Farben der Welt scheinen nicht zu genügen, um die Lust zu beschreiben, die schon die ersten Versuche begleiten soll.

Zur Realität: auch beim Saxophon haben die Götter den Schweiß vor den Erfolg gesetzt. Das Erwerben eines geschmeidigen Tons über den gesamten, immerhin gut drei Oktaven weiten Umfang dieses Instruments hat seinen Preis in beständiger Beschäftigung. Genau wie bei anderen Blasinstrumenten basiert der Erfolg vor allem auf regelmäßigem Training der mimischen Muskulatur. Daß dies in angemessenen Schritten geschieht, unter Verwendung sowohl populärer wie auch "klassischer" Literatur, dafür wird der Lehrer Sorge tragen.

Er ist es auch, der bei der Wahl des richtigen Instruments beratend zu Seite stehen kann: das kleinere und leichtere Altsaxophon für Kinder ab ca. 8-9 Jahre, für die größeren auch das Tenorsaxophon, dessen Spiel auf Grund seines Gewichts schon einige Kraft erfordert. Natürlich sollten möglichst bald persönliche Neigungen die Wahl des Instruments bestimmen: Saxophone sind zwar in der Bauart untereinander sehr ähnlich, und die Grifftechnik ist bei allen gleich - was den Übergang von einem Typ zum andern sehr erleichtert -, der klangliche Unterschied ist jedoch enorm.

Der helle, singende Klang des Altsaxophons steht in deutlichem Gegensatz zum sonoren, vergleichsweise "männlichen" Klang des Tenorsaxophons. In der Regel wird die Wahl auf eines der beiden fallen - Sopran- und Baritonsaxophon nehmen klanglich und auch in der Verwendbarkeit eine Sonderstellung ein, die dem Anfänger das Lernen eher erschwert.

Übrigens: Saxophone gehören zu den Holzblasinstrumenten, da der Klangerzeuger wie bei der Klarinette ein Blatt aus Holz ist, das in das Mundstück eingespannt wird.

Einsetzbar sind Saxophone sowohl solistisch wie auch im Satz, sowohl in der Musik des 19.Jahrhunderts wie auch in der Neuen Musik, und auch - wie schon gesagt - in der populären Musik vom schlichten Schlager bis zum anspruchsvollen Bigbandsatz. Unsere Schule bietet Interessenten eine Vielzahl von Möglichkeiten, dieses Instrument mit seinen typischen, den Individualklang fördernden Eigenschaften zu erlernen und einzusetzen.

Die Trompete
(von Christine Hartmann)
Die Trompete hat eine lange Tradition vorzuweisen. Schon um 1400 v. Chr. wurde sie im alten Ägypten von Soldaten - den Feldtrompetern - im Krieg gespielt. In dieser Zeit suchen wir noch vergeblich nach einem "musikalischen" Gebrauch des Instruments.

Im Mittelalter bildeten die Trompeter zusammen mit den Paukern eine hochangesehene Zunft, die sich wesentliche Vorrechte zu sichern wusste. Wer der Zunft nicht angehörte, durfte nicht Trompete blasen.

Glücklicherweise haben sich die Zeiten geändert: Die Trompete muß heutzutage weder als reines Kriegsgrät herhalten, noch muß man wie im Mittelalter eine besondere "Erlaubnis" haben, um spielen zu dürfen. Jeder, der sich vom Trompetenklang angezogen fühlt, kann sich auf dem Instrument "austoben" und seine musikalischen Erfahrungen machen.

Auch die weit verbreiteten Vorstellungen, "dass die Lippen nicht zu dick bzw. zu dünn sein dürfen" oder "dass die Zähne 'richtig' stehen müssen", sind reine Vorurteile, die nicht vom Erlernen des Trompetenspiels abhalten sollten.

Die Trompete ist ein sehr vielseitiges Instrument. Sie wird in den verschiedensten Stilrichtungen eingesetzt: In der klassischen Musik, im Jazz, im Rock-/Pop-Bereich und in der Volksmusik. Dem Trompeter stehen zahlreiche Ausdrucks- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Schlagzeug
(von Michael 'Scotty' Gottwald)
Das Schlagzeug ist für viele Kinder und Jugendliche ein sehr attraktives Instrument. Es spricht dabei am ehesten die quirligen, aktiven unter ihnen an - die "Schlagfertigen".

Die Möglichkeit, durch Bewegung bzw. Muskeltätigkeit Rhythmus zu erzeugen, entspricht einem Urtrieb des Menschen. Percussion - der Vorgang des Schlagens - ist neben dem Gebrauch der Stimme die älteste Form des Musizierens. Zu den körpereigenen Instrumenten, den Händen und Füßen, kamen bald die ersten primitiven Percussionsintrumente hinzu.

Parallel zur Entwicklung aus diesen Anfängen heraus zum Instrument Schlagzeug (dem "drum kit";) verläuft die Verfeinerung der Spieltechniken und Ausdrucksmöglichkeiten auf allen Percussionsinstrumenten.

Das Schlagzeug-Spiel erfordert motorische Begabung, Erfassung von Bewegungsabläufen und ein außerordentliches Koordinationsvermögen. Auch die Fähigkeit zu mathematisch-abstraktem Denken ist hilfreich beim Erlernen und Umsetzen der Notation. Also Vorsicht, nicht jeder "Zappelphilipp" ist automatisch ein geborener Schlagzeuger.

Eine fundierte Grundausbildung ist das Wichtigste für die Entwicklungsmöglichkeiten eines Schlagzeugers. Kreativität steht natürlich mit an erster Stelle bei jedem Musiker und diese musikalische Aussage muß der Schlagzeuger über das Zusammenspiel von Fingern, Handgelenken und Armen sowie von Füßen und Beinen auf seinem Instrument umsetzen können. Dabei gibt es neben all den komplexen Strukturen zwei unverzichtbare Grundlagen: "Timing" und "Groove".

Zu alldem braucht man einen guten Lehrer und ein entsprechendes Konzept, das einem mit der Zeit zu immer mehr Selbständigkeit verhilft. Die Sing- und Musischule Regensburg bietet alle Voraussetzungen zum Gelingen.

Rhythmische Gedanken - Schlagwerk
(von Wolfgang Biermann)
Jeder betätigt sich rhythmisch, ob bewusst oder unbewusst, z. B. wenn Langeweile den Augenblick bestimmt oder bei einer Sportveranstaltung. Man kennt das, sei es, dass man vor sich hin trommelt oder seine Mannschaft rhythmisch anfeuert.

Auf einen Nenner gebracht: Rhythmik wirkt ständig in unserem Leben mit!

Rhythmus findet sich auf und mit den verschiedensten "Instrumenten" - einerseits im Alltag etwa das Klappern eines lockeren Schutzbleches beim Fahrrad oder das regelmäßige Geräusch einer Maschine und andererseits ganz bewusst mit und auf Musikinstrumenten. Diese gliedern sich vereinfacht ausgedrückt in Schlaginstrumente und andere.

Rhythmus bestimmt, d. h. Schlaginstrumente bestimmen mit ihrer immensen klanglichen Vielfalt und Musik unserer heutigen Zeit - sowohl in der sog. ernsten (?), als auch bei der Unterhaltungsmusik (E- bzw. U-Musik) - nicht zu vergessen im Jazz, der seinen rhythmischen Ursprung sowohl in Afrika (Polythythmen) und der europäischen Marschmusik hat.

Im klassischen Sinn sind die kleine Trommel (inkl. Drumset=Schlagzeug), das Xylophon (als Vertreter der sog. Stabspiele) und die Pauke (mit der größten Varianz klanglicher Gestaltung) unsere Grund(-Schlag-)instrumente. Wer, mit dem für Schlagwerker typischen rhythmischen Gefühl, diese Instrumentengruppe zu bedienen weiß, kann sich auch relativ leicht den Umgang mit den restlichen Schlaginstrumenten aneignen. Da allerdings die Menge aller Schlaginstrumente fast nicht aufzählbar ist, ist eine wirkliche Könnerschaft im allgemeinen nur auf einer begrenzten Anzahl der Instrumente möglich.

Der Vorteil des Schlagwerks ist, wie oben erwähnt, der relativ leichte Einstieg in fast jedem Alter; zur Meisterschaft gelangt aber nur der, der spätestens als Jugendliche(r) damit anfängt, sich damit intensiv auseinanderzusetzen.

Die Sing- und Musikschule hilft dabei, sich mit Freude (sonst ist's keine Musik mehr) rhythmisch und musikalisch ein Fundament zum Spaß an der Musik und vielleicht auch zum Beruf anzueignen.


mit grüssen
W-N-G
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