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Umfrage
benutzt ihr ein Markeninstrument oder geht Guggen auch mit Billigware aus China oder so ? (87 Stimmen gesamt)
1. nur Markeninstrument - Das muss einem die gugge schon wert sein (43,7%, 38 Stimmen)
2. Instrument egal es kommt drauf an wie gut man spielt - nicht worauf (32,2%, 28 Stimmen)
3. Marke, wenn irgendwie finanzierbar - lieber gebrauchtes Markeninstrument als ne Billigtröte/Billigschlagzeug (24,1%, 21 Stimmen)
(Zum abstimmen müssen Sie eingeloggt sein)

Autor Thema: benutzt ihr ein Markeninstrument oder geht Guggen auch mit Billigware aus China oder so ?
Hoschi
Stammgugger
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ID # 101


  Erstellt am 21. Mai 2004 11:00 (#21)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo Freunde der schrägen Töne !
Ich selbst spiele eine Yamaha 4335 GS welche meines erachtens für mich die geeignetste Trompete für Guggenmusiker ist. Geringer Pfegebedarf an den Ventilen, spricht sehr gut an und hat ein aggresiven harten ton.
Hab auch schon für ein jahr eine der Getzen Capri´s gespielt, jedoch war ich sehr unzufrieden mit dieser.
Auch mein Vorschlag für Anfänger, niemals auf Billiginstrumente zurückgreifen sonder im Musikhaus selbst versuchen welches Instrument gut ist und bei welchem du eher die Finger weglassen solltest.
Gruss Hoschi

Beiträge: 164 | Mitglied seit: Juli 2002 | IP-Adresse: gespeichert
sam
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 834


  Erstellt am 21. Mai 2004 12:27 (#22)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
sehr interessant und immer wieder erstaunlich... :eek:
yamaha ist als einziger fernöstlicher instrumentenbauer in sachen qualität konkurrenzfähig...mit den sousaphonen sogar in spitzenposition...jedoch stelle ich fest, dass getzen anhänger grundsätzich eine abneigeung gegen yamaha haben und umgekehrt... :P

Beiträge: 492 | Mitglied seit: Mai 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Steeve30
Kennt sich schon aus
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ID # 814


  Erstellt am 24. Mai 2004 09:12 (#23)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
@Sam :-)
ich habe nicht behauptet, das Jupiter ein absolutes muss ist oder ein wahnsinns markenartikel darstellt. es ist allerdings nicht von der hand zu weisen, das Jupiter eine gute instrumentenmarke ist. natürlich sind Gezen, Yamaha, Bach, Conn, B+S, Scherzer, Hans Heuer u.s.w. besser, aber erklähre das mal einem Guggenmusiker, der: 1. nicht richtig spielen gelernt hat und 2. schon bei einem preis von 150,-Euro für eine Trompete oder Posaune frägt ob er dafür den ganzen laden kaufen kann.
so wie ich die sache sehe, ist in der schweiz der Qualitätsstandard bei weitem größer als in deutschland. allerdings ist auch der Spielerische standard bei weitem höher.
wie ich immer sage. die deutschen können noch einiges von den schweizern lernen.
Kleines beispiel:
wenn eine Deutsche Guggenmusik nach luzern fährt um sich dort den "Frust" holt, kommen die anschlißend heim und würden gerne ihr instrument in den mülleimer werfen, da sie meinen, das sie eh nie an diesen standart rankommen.
allerdings vergessen sie alle, das die schweizer nunmal von vorneherein die besseren instrumente besitzen.
es ist nunmal so, das ich mit einer Yamaha Trompete besser spiele als auf einer Roy Benson. eine Lefima Basstrommel klingt eben lauter und Druckfoller als eine Scott und ein SGI- oder Gasser Wagen ist immer besser als ein Selbergebastelter wagen der dem Spieler die ganze kraft zum Spielen raubt, weil er einfach nicht gut zu händeln ist.
Jetzt kommen gleich wieder die Apostel, die meinen das es egal ist auf was man spielt, hauptsache der spass an der sache ist beständig. das sehe ich aber anders.
wenn ich ein instrument habe, auf dem ich doppelt so gut spielen könnte, wenn ich das nötige geld ausgeben wollte, macht die ganze sache nochmal so viel spass.
gruß Steeve30

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Wer im Gewächshaus sitzt, kann auch mit Pflanzen werfen :)

Beiträge: 123 | Mitglied seit: Mai 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Kirki
Kennt sich schon aus
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ID # 775


  Erstellt am 24. Mai 2004 09:47 (#24)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
@ all
Ihr habt schon recht, dass das spielen auf Markeninstrumenten besser ist und auch mehr Spass macht, aber bei uns sind doch recht viele "blutige Anfänger" und diese wollen erst mal probieren wie es ist und kaufen deshalb erst mal ein billiges Instrument.
Damit geht es dann auch.
Ich persönlich finde, dass ich den Unterschied zwischen einem "normalen billigen" (kein China Blech) und einem guten Markeninstrument in der Guggenmusik (bei den Blechinstrumenten)kaum bemerke. Beim Schlagwerk ist dies allerdings anders, hier merk man den Qualitätsunterschied deutlich.
Kirki

Beiträge: 91 | Mitglied seit: April 2004 | IP-Adresse: gespeichert
twinnie
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
***
ID # 842


  Erstellt am 24. Mai 2004 11:06 (#25)  |  Zitat Zitat   PN PN   HP HP
Hallo zusammen!
Was bei Euren Antworten überhaupt kein Kriterium ist, ist die ART der Auftritte! Wir sind z.B. eine Gugge, die in der Saison bis zu vier Auftritte an einem Abend hat. Die Entfernungen dazwischen legen wir in einem Bus zurück. Und da überlegen es sich unsere Bläser schon, ob ihr "gutes Stück" den Transport heile überlebt. Da greift dann doch mal einer lieber zum Billigteil, bevor das Marken-Instrument ernsthafte Blessuren davonträgt! Ist vielleicht ein Argument?!?

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Passive Guggerin aus Überzeugung ;-)

Beiträge: 561 | Mitglied seit: Mai 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Hoschi
Stammgugger
**
ID # 101


  Erstellt am 24. Mai 2004 11:19 (#26)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
@ Steeve30 !
Find es Quatsch was Du da schreibst.
Ein guter Musiker kann auf einem billigeren Blasinstrument genau so spielen wie auf einer etwas besseren.
Für mich liegt der unterschied eigentlich nur an der Handhabung. Wir haben momentan 14 Trompeter wovon 9 unserer Truppe auf Yamaha spielen. Also auch die Deutschen kaufen Qualität!!
Am Sousaphon merkt man den Unterschied deutlicher zwischen Jupiter und Yamaha. Das Yamahe springt ganz anderst an wie das Jupiter und hat einen viel agressiveren, lauteren Ton.
Am Meisten kann man es am Schlagwerk hören.
Wir vertrauen da Sonor mit den Pauken und geschlossene Tama-Tom`s aber auch Dixon ist für die Guggenscene nicht schlecht .
Gruss Hoschi

Beiträge: 164 | Mitglied seit: Juli 2002 | IP-Adresse: gespeichert
marionetta
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
***
ID # 397


  Erstellt am 24. Mai 2004 12:03 (#27)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
ich denke auch dass man jupiter nicht zu den qualitätsinstrumenten zählen darf... bie uns graust sich jeder davor, eine jupiter zu spielen. einzige ausnahme: susaphon und zwar aus dem einfachen grund: yamaha sind sicher die vom ton her schönsten susis, allerdings kosten sie auch ein halbes vermögen.leider.

ich spiele eine yamaha-posaune und eine bach-bassposaune. und bin sehr zufrieden mit beiden instrumenten. vorallem die yamaha-posaune passt mir viel besser als die alte (wilson, bähhh!). grundsätzlich bin ich auch der meinung dass man teurere instrumenta kaufen sollte.

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Nicht vergessen:

Tschapi-Maniiie am 20.11.2010!
www.tschapi-manie.ch

Beiträge: 1221 | Mitglied seit: September 2003 | IP-Adresse: gespeichert
Endäkepfä
Kennt sich schon aus
**
ID # 253


  Erstellt am 24. Mai 2004 12:08 (#28)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Zitat:
Ein guter Musiker kann auf einem billigeren Blasinstrument genau so spielen wie auf einer etwas besseren.
Für mich liegt der unterschied eigentlich nur an der Handhabung.

FALSCH !!

Trompeten.
1. 100% Stimmung oft nicht möglich.
2. Ansprache/Intonation oft s******e
3. Ventile sind minderwertig, bleiben öfters hängen.
4. Sehr pflegebedürftig.
5. Ansprache im höheren Tonbereich oft sehr schlecht.

Billige Trompeten meistens mit Neusilberventile, wenn überhaupt, können einem hochwertigen Instrument mit Monel oder Edelstahlventillen in keinster Weise das Wasser reichen.

Bei Posaunen sieht die sache etwas besser aus.
wenn man beim Kauf darauf achtet das die Posaune über
einen hartverchromten Innenzug verfügt, fährt man bei
der Guggemusik nicht mal so schlecht.



ZITAT
Und da überlegen es sich unsere Bläser schon, ob ihr "gutes Stück" den Transport heile überlebt. Da greift dann doch mal einer lieber zum Billigteil, bevor das Marken-Instrument ernsthafte Blessuren davonträgt! Ist vielleicht ein Argument?!?



Das ist schon ein Argument, aber wenn man eine Hochwertige Trompete hat, kann man statt einen Koffer ein Gig Bag dazu kaufen. Das Gig Bag findet im Bus immer einen Platz und kann während den Umzügen und danach auch mitgenommen werden, da es über ein Rucksacksystem verfügt. Ich mache das schon 3 Jahre lang so und meine Trompete hat noch keine Delle. Ich spiele eine B Trompete Sonata von Kühnl & Hoyer die ist schon 3 Jahre im Einsatz bei der Guggemusik und ist noch absolut neuwertig.

Gruß
Christian

Beiträge: 56 | Mitglied seit: Februar 2003 | IP-Adresse: gespeichert
sam
Fühlt sich wie zu Hause
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ID # 834


  Erstellt am 24. Mai 2004 12:49 (#29)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
@endäkepfä

du nimmst mir die worte aus dem mund....ich hätte genau gleich argumentieret...

@hoschi

darum spielen alle wirklich guten musiker auch auf wirklich teuren instrumenten...weil sie auf den billigen genau so gut spielen könnten? fragwürdige argumentation...ausserdem widrsprichst du dir selber indem du ja eingestehst, dass die yamahas besser ansprechen und einen anderen ton haben...

@twinnie

ich habe schon lange niemenden mehr gesehen, der Horn, Posaune oder Trompete ohne gigbag durch die gegend schleppt...ausser beim spielen natürlich....und meine Trompete kostet im Handel ca. 1800 EURO und ich hatte auch noch nie eine delle...

Beiträge: 492 | Mitglied seit: Mai 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Kirki
Kennt sich schon aus
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ID # 775


  Erstellt am 24. Mai 2004 15:15 (#30)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
@ endäkepfä und sam

Ihr schreibt 100% Stimmung des instruments.
Ist das bei Guggenmusik überhaupt notwendig / erwünscht ???
Klärt mich bitte auf.
Kirki[edit]

[ Beitrag am 24. Mai 2004 16:16 bearbeitet von Kirki ][/edit]

Beiträge: 91 | Mitglied seit: April 2004 | IP-Adresse: gespeichert
sam
Fühlt sich wie zu Hause
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ID # 834


  Erstellt am 24. Mai 2004 15:25 (#31)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
@kirki

für mich ja absolut...zwei trompeten unterschiedlicher marken können bereits katastrophal klingen nebeneinenader wenn dies dann nicht durch stimmen regulierbar ist, wirds schon schlimm...

haben wir vor allem im studio festgestellt...wennn du deine kollegen via kopfhörer hörst und ohrenschmerzen bekommst, weil es derart falsch klingt...spätestens dann wünscht du dir gute instrumente, die stimmbar sind...

ich gebe aber zu, wenn eine gugge falsch klingen will und mehr lärm als musik machen will, dann ist dies nicht nötig...ich glaube aber nicht mehr daran, dass es solche guggen gibt, sonst würden nicht immer wieder diese diskussionen entstehen...

Beiträge: 492 | Mitglied seit: Mai 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Hoschi
Stammgugger
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ID # 101


  Erstellt am 24. Mai 2004 16:54 (#32)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
@ Endäkepfä !
Mein Beitrag sollte nicht heissen das ich mir nicht selbst ein besseres Instrument zugelegt habe.
Ich meine damit nur das wenn ich mit einer günstigen Trompete spiele, spiel ich nicht anderst auf dieser jedoch ist diese Variante sehr pflegebedürftig an den Ventilen.
Da Jupiter hier auch als billige Trompete abgestempelt wird und ich mit solch einer vor 12 Jahren angefangen habe bin ich der Meinung das jene spielerisch kein Unterschied in der Gugge macht.
@ Sam
Muss ja sehr professionell sein bei Euch wenn du es katastrophal findest wenn nicht jedes Register genau Gestimmt ist. Ich glaube nicht das man in der Masse hört ob ein Instrument genau gestimmt ist
Mich würde Interessieren in welcher Gugge du spielst.
Gruss Hoschi

Beiträge: 164 | Mitglied seit: Juli 2002 | IP-Adresse: gespeichert
Pfeifdrauf
Lernt noch alles kennen
*
ID # 615


  Erstellt am 25. Mai 2004 01:15 (#33)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Ein Markeninstrument besitzt zwiefelsohne besser Qualitäten als irgendeine Tröte, aber nutzt ihr die auch für die Guggenmusik?
Stimmt ihr vor jedem Auftritt alle Instrumente? - Wenn nicht, ist die bessere Intonation eh für die Katz.
Meine Bachtrompete spricht auch viel feiner an, als meine Jupiter Taschentrompete, aber mit der will ich ja auch kein piano spielen.
Benutzt ihr die Züge am 1. oder 3.Ventil?
Putzt ihr wirklich euer Instrument nach jedem Guggenauftritt????

Meine kleine Jupiter spricht oben gut an, die Maschine läuft, .... und den Rest muss der Musiker machen!






Natürlich fährt sich ein Maybach besser als ein Smart, aber wenn ich in der Innenstadt kurz einkaufen will....

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Rettet den Wald - esst mehr Biber!

Beiträge: 19 | Mitglied seit: Januar 2004 | IP-Adresse: gespeichert
sam
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 834


  Erstellt am 25. Mai 2004 06:54 (#34)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
versteht mich recht, ich will niemandem seine jupiter schlecht machen, aber jupiter sind keine qualitätsinstrumente...das eine jupiter ev. sogar geeigneter ist als eine bach für die gugge, kann ich mir vorstellen, da bach wirklich sehr hart zu spielen ist und einen eher weichen klang hat...

@pfeifdrauf
ja ich benutze die züge 1 und 3....ja ich putze mein instrument nach jedem gebrauch...wir stimmen die instrumente nicht vor jedem auftritt...macht auch keinen sinn...wenn sie mal gestimmt sind, stimmen sie ja...zudem wäre der aufwand etwas gross, da jedesmal zwischen aussen- und innenauftritt unterschieden werden muss zwischen halle und kleinerem raum usw. (und abgesehen davon...eine taschentrompete ist für mich sowieso kein ernstzunehmendes instrument....da kannst du gleich mit einer kindertrompete auftreten...)

@hoschi
es geht bei uns nicht professioneller zu als anderswo...auch wir haben bessere und weniger gute bläser...aber alle spielen ein gutes markeninstrument, weil sie freude haben am musik machen und die party und das saufen sekundär ist...wenn natürlich einer im suff an jeder party das instrument verliert oder kaputt macht, würde ich auch keine teuren instrumente kaufen...

so bevor ich mich jetzt aus diesem thread zurückziehe: es gibt bestimmt sehr viel verschiedene arten um guggenmusik zu machen, wenn man jedoch vor hat gute musik zu machen, geht das garantiert einfacher mit guten instrumenten als mit irgendwelchen fernostblechen...und die argumente für jupiter hier sind einzig und alleine: es ist nicht so schlimm wenn mal was kapput geht...eben wenn das die einstellung ist, dann spielt jupiter...

es ist auch erstaunlich, wie man abgestempelt wird, wenn man versucht etwas mehr aus seiner musik zu machen...

SPIELT JUPITER, MACHT AN JEDEM AUFTRITT EUER INSTRUMENT KAPPUT UND KAUFT EUCH EIN NEUES...

Beiträge: 492 | Mitglied seit: Mai 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Terminiert - zu spät ... so kann´s gehen
Gelöscht

ID # 356


  Erstellt am 25. Mai 2004 07:21 (#35)  |  Zitat Zitat
Jetzt verfolge ich diesen Thread schon eine Weile und will hier doch auch meinen "Senf" noch dazu geben.

Ich spiele seit 1 Jahr eine Jupiter Posaune und als Anfänger muss ich sagen , erfüllt dieses "Billiginstrument" absolut seinen Zweck. Dass die Töne von einer Jupiter nicht so sauber klingen wie bei einer Yamaha ect. liegt bei MIR sicherlich nicht am Preis, sondern noch ganz klar am Können.
Geliebäugelt habe ich natürlich auch schon mit qualitativ hochwertigeren Instrumenten, allerdings steht für mich als Anfänger das Preis/Leistungsverhältnis in keiner Relation.

Natürlich habe ich auch ein Gigbag, wie Endäkepfä empfielt, allerdings liegt das oftmals kilometerweit im Auto, (sicher kann ich das auch als Rucksack umhängen, aber das Gigbag hat fast die selbe Größe wie ich und wäre beim Umzug mehr als störend) und die Instrumente hängen zwischen den Auftritten doch einfach nur an der Garderobe oder in einem "Räumle" herum und die Macken bleiben dann nicht aus.

Würden wir wie sam´s Gugge auch in Studio´s ect. spielen, sind die Ansprüche an das Instrument sicherlich höher und ich kann nachvollziehen, dass seine Tendenz zum Markeninstrument hingeht.

Das Zitat von Pfeifdrauf find ich treffend....schließlich fährt ja auch nicht alle Welt einen gebrauchten Fiat
so, wie´s eben jeder braucht oder mag und mir wäre eine teure Posaune einfach zu schade dafür, obgleich die
1.Macke schmerzt auch an einem Billiginstrument.

Küken :meinung:

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Terminiert - zu spät ... so kann´s gehen
Gelöscht

ID # 59


  Erstellt am 25. Mai 2004 11:31 (#36)  |  Zitat Zitat
a) Jupiter gehört für mich zur Kategorie Markeninstrumente
zum Vergleich: Posaune

Yamaha YSL 356 G Quartposaune
UVP: 1365,-€
VK-Preis bei Thomann 939,-€

dagegen Jupiter 536RL Tenorposaune mit Quartventil
UVP: 1470,-€
VK-Preis bei Thomann 1049,-€

meiner Ansicht nach sowohl in Qualität wie auch Preis absolut vergleichbare Instrumente - beide haben sicher ihre Liebhaber - aber eine Quartposaune für 1000,- € würde ich nicht als Billiginstrument bezeichnen!

b) ich selbst habe jahrelang auf einer uralten gebrauchten selbst umlackierten Musikvereins-Posaune gespielt und auch auf dieser spielen gelernt - für meine Gugge war das in Ordnung

c) ich kann verstehen, wenn ein ausgebildeter Musiker, der sein Instrument absolut beherrscht, eine Yamaha oder Getzen vorzieht

Noch ein Preisvergleich:

die günstigste Trompete von Jupiter kostet bei Thomann 349,- € (Auslaufmodell) - von Yamaha 345,-€ - von Bach 689,-€

die absolut billigste Trompete die bei Thomann im Angebot ist wird für 129,- € angeboten ... (Thomann Eigenmarke TR4)

ich denke hier liegt der Unterschied !!! - eben zwischen einem Markeninstrument (Bach, Jupiter oder Yamaha oder oder oder ...) oder eben "Eigenmarke Thomann" oder ähnlich aus China und qualitativ überhaupt nicht vergleichbar (wo man sicher auf drauf spielen kann, aber eben mit mehr Problemen, schlechterer Ansprache, mehr Pflegeaufwand,...)

Auch wenn die Musik im Vordergrund steht - auf Guggentreffen, Umzügen, ... hat man nicht immer die Möglichkeit, sein Instrument zu "bewachen" - wenn man durch Publikum läuft oder eben die Instrumente ablegen muss, dann besteht immer die Gefahr, daß mal 'ne Macke dran kommt.

Deshalb würde ich mir für die Gugge ein gutes, aber eher preisgünstiges Markeninstrument suchen - eventuell gebraucht, manchmal gibt es sowas auch bei Musikvereinen, die ja auch oft Jupiter / Yamaha - Schülerserien da haben und sie manchmal relativ preiswert abgeben.

Wenn jemand natürlich sowieso ein UpperClassInstrument hat und damit auch noch anderweitig spielt, dann kann er das sicher auch in der Gugge nutzen - die Frage war, was nötig ist![edit]

[ Beitrag am 25. Mai 2004 13:02 bearbeitet von schmackofatzer ][/edit]

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Hackl
Kennt sich schon aus
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ID # 467



-276-587-025
  Erstellt am 25. Mai 2004 13:46 (#37)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
Hallo zusammen!Also ich kann euch nur raten kauft kein Billigteil ,hatte nur schlechte Erfahrungen damit.Aber wie schmackofatzer ja schon geschrieben hat´was ist nötig`? Das muß glaube ich jeder selbst entscheiden was ihm sein Hobby wert ist. Gruß Hackl :meinung:

Beiträge: 64 | Mitglied seit: Oktober 2003 | IP-Adresse: gespeichert
Mattze
Ist öfters hier
**
ID # 668



-330-019-722
  Erstellt am 25. Mai 2004 16:12 (#38)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
@Hackl
soll daß heißen, wenn jemand nicht soviel Geld hat um sich ein Markeninstrument zu kaufen, ist ihm seine Gugge auch nicht viel wert,....oder verstehe ich Dich hier falsch???

:eek: :eek: :eek: :eek:

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Feel the Heat....
uff Deifel kumm raus

www.ringdeifel.de

Beiträge: 38 | Mitglied seit: Januar 2004 | IP-Adresse: gespeichert
Endäkepfä
Kennt sich schon aus
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ID # 253


  Erstellt am 25. Mai 2004 18:00 (#39)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo,

habe die Erfahrung als musikalischer Leiter sowie als Händler von Musikinstrumenten gemacht das Guggemusiker,
die wirklich richtig Interesse daran haben, auch Geld
für ein vernünftiges Instrument ausgeben. Die letzten
beiden Trompeten die ich an Guggemusiker verkauft habe
waren Besson B trompeten.

Markeninstrumente müssen nicht immer teuer sein, hin und
wieder gibt´s auch mal ein B Ware Instrument, das aufgrund eines Lackfehlers sehr günstig sein kann.

zB. B Trompete Besson Mod. 1000 versilbert (B Ware) kostet
ca 270 Euro statt 420 Euro.
Ich denke das ist für einen Guggemusiker, der sein Hobby liebt nicht unbedingt zuviel.

Nicht zu vergessen, es gibt auch sehr gute Blasinstrumente von Expression, ist zwar noch nicht so bekannt wie Jupiter
aber einige meiner Händlerkollegen behaupten sie wären
qualitativ besser.

Auserdem gibt es auch noch Mietkauf möglichkeiten, habe ich schon öfters mit Kunden so gemacht, hauptsächlich bei Schlagzeugwagen und Trompeten.

Natürlich habe ich auch Billig-Instrumente in meinem Laden.
Der Grund dafür ist, daß es Kunden gibt die einfach nicht mehr Geld ausgeben wollen, aber irgendwo auch dabei sein wollen.

Gruß
Christian

Beiträge: 56 | Mitglied seit: Februar 2003 | IP-Adresse: gespeichert
TalkTalk
Kennt sich schon aus
**
ID # 189


  Erstellt am 26. Mai 2004 04:28 (#40)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
@ Mattze

Ja Du verstehst ihn falsch...
Was hat den das damit zu tun, ich spiele ja auch nur eine Jupiter Posaune und keine für 2000 Euro.
Trotzdem ist für mich die Gugge sehr wichtig für mich. :eek:

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-Guggemusik-
***www.silvi-s.de***

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-Absoluter Posaunenschänder- a.D.
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Beiträge: 69 | Mitglied seit: Dezember 2002 | IP-Adresse: gespeichert



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