Guggenworld - Die Guggenmusik Community - Das Forum Guggenworld - Die Guggenmusik Community - Das Forum
Registrieren | FAQ | Suche | Wer ist online? | Heutige Beiträge | Einloggen



Autor Thema: Geschichte der Guggenmusik
Holgi
Stammgugger
**
ID # 61


  Erstellt am 21. Oktober 2002 12:00 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Hallo zusammen,
für alle die, die sich etwas mehr mit dem Thema Guggenmusik beschäftigen, habe ich hier diesen etwas längeren Text von Dominik Wunderlin gepostet. Natürlich werden hier, die Meinungen von einzelnen Leuten wieder auseinander gehen, doch meiner Ansicht ist dieser Text der "wissenschaftlichste" Bericht über die Entstehung und Geschichte der Guggenmusik. Gerne sende ich euch diesen Text auch per Email oder Fax. Über andere "wirklich sinnvolle" Erklärungen über dieses Thema würde ich mich sehr freuen!

Mit guggenmäßigen Grüßen
Holgi



:cool1:
Geschichte der Guggenmusik

von Dominik Wunderlin aus 'Schweizer Volkskunde' Heft 6/1985

Die Entwicklung einer fasnächtlichen Besonderheit:
Umzüge mit Lärmgeräten sind im Volksbrauch eine geradezu weltumgreifende Erscheinung. In unserem Kulturkreis kennen wir Lärmzüge vornehmlich bei Winter- und Frühlingsbräuchen sowie als Mittel der knabenschaftlichen Volksjustiz. Unter Begriffen wie "Tschättermusik", "Katzen-musik" und "Charivari" sind diese improvisierten "Musikgruppen" in unserem Lande seit langem bekannt. Die älteren Begriffe werden in unserem Jahrhundert grösstenteils abgelöst durch das Wort "Guggenmusik" bei gleichzeitiger Veränderung des Klangkörpers. Der neue Begriff und mit ihm grösstenteils auch die Sache scheint sich von Basel aus verbreitet zu haben.
In der Stadt Basel existierte vor dem Auftauchen des Wortes "Guggenmusik" offensichtlich kein einheitlicher Begriff für eine kakophonisch spielende Musikgruppe. Für zwei benachbarte Baselbieter Gemeinden ist die "Katzenmusik" belegt, wie wir später sehen werden. So wird 1904 aus Muttenz berichtet: "Von dem hässlichen 'Morgenstreich' mit seinem katzenmusikartigen Lärmen war diesmal nichts zu merken". Eine nächtliche Katzenmusik veranstalteten 1888 etwa dreissig Allschwiler Altkatholiken, nachdem ihr Sieg bei den Gemeindewahlen festgestanden hatte: Sie zogen mit Pechfackeln, Trommeln, Pfannendeckeln und Kuhglocken lärmend vor jedes römisch-katholische Haus. Es sei nicht verschwiegen, dass es in der Nacht nach dem Herrenfastnachtssonntag geschah: Die Instrumente hatte man ja ohnehin in Griffnähe!

Streicher und Bläser:
Obwohl dies viele "echte" Basler Fasnächtler nur mit Mühe glauben wollen, gehören andere Instrumente als die Trommel und das auch erst im letzten Jahrhundert an der Fasnacht belegbare Piccolo seit langem zur Basler Fasnacht.
Im Basler Kupferstichkabinett wird eine getuschte Federzeichnung von Niklaus von Riedt aus dem Jahre 1589 aufbewahrt, die einen Fasnachtsumzug mit einem Lautenspieler und einem Posaunisten wiedergibt. Wohl noch vor 1800 wurde eine im Historischen Museum Basel befindliche lavierte Tuschzeichnung angefertigt: Sie zeigt auf dem Münsterplatz einen Fasnachtsumzug, auf die Revolutionswirren von 1798 anspielend, und lässt hinter den Tambouren eine Musikantengruppe mit Instrumenten wie Fagott, Horn, Trompete, Violine und Pauke erkennen.
Von einem politischen Fasnachtsulk auf Kosten des Basler Staatsmannes Peter Ochs hören wir 1803: "Auf dem Petersplatz begrub man unter Waldhornfanfaren einen Ochsenkopf samt grün-rot-gelben Kokarden und deutete damit symbolisch das Ende des helvetischen Einheitsstaates an". Dem Reiseschriftsteller Gottlob Heinrich Heinse (1766-1812) verdanken wir in seiner ausführlichen Schilderung des Fasnachtsgeschehens im Jahre1809 die Mitteilung, dass der Zug von einem "Chor Berghoboistens eröffnet wurde und dass ferner berittene Trompeter dabei waren". Wenigstens von Alphörnern ist die Rede bei einem folkloristischen "Älplerzug" am Fasnachtsmontag 1812. Die sich in nichts von damaligen historischen Festumzügen unterscheidenden Fasnachtszüge des 19. Jahrhunderts haben selbstverständlich immer auch Musiken dabei. Einer der frühesten Züge ist dargestellt auf einer kolorierten Radierung von 1820 (Historisches Museum Basel), der dem Thema "Brautzug des Grafen Otto von Thierstein und der Katharina von Klingen anno 1376" gewidmet war.
Das Bild zeigt unter anderem berittene Fanfarenbläser und eine Musik mit Bläsern und Streichern auf einem Wagen.
Eher fasnächtlich im heutigen Sinn wirkt auf einer Lithographie von 1845 die kleine Musikgruppe mit Pauke, Becken, Horn und Schalmei, welche einer Tambourengruppe folgt. Richtige Blechmusiken sind u.a. bezeugt an den Fasnachtszügen 1835,1841 und 1853, die aber vermutlich seriös spielten.
Wenn wir der bekannten Morgenstreich-Darstellung von Hieronymus Hess für das Jahr 1843 Glauben schenken dürfen, kamen damals Blechinstrumente, wohl Fanfaren, zum Ertönen. Aus einem "Karneval-Bericht" von 1852 erfahren wir Details über "Gruppen, die den Morgenstreich zusammentrommelten, pfiffen, trompeteten und schrieen". Unter anderem ist die Rede von einer "Janitscharen-Musik, gekleidet in Schlafrock und Zipfelkappe" mit Trompeten und Pauken, und von "Schnurrantens mit Piccolo und Bombardon, Kornet und Pauke usw".
Dass gerade Trompeten an der Fasnacht durchaus üblich waren, zeigen auch zeitgenössische Inserate ("Instrumente für Fastnacht"). Womit an der Basler Fasnacht Lärm erzeugt wurde, zeigt die ab 1869 in der Presse publizierte "Polizeiliche Bekanntmachung betreffend die Fastnacht", wo es unter Artikel 1 heisst: "Montags und Mittwochs darf vor 4 Uhr morgens nicht getrommelt und in keiner Weise gelärmt werden.
Ebenso ist Lärm mit Hörnern, Klapperinstrumenten, Geschellen u. dgl. untersagts". Um 1870 lesen wir in den Fasnachtsberichten wiederholt vom nachmittäglichen Mitwirken einer "humoristischen Zukunftsmusik, die mit ihren Produktionen die Aufmerksamkeit auf sich zog". Wie Inserate von Bierwirtschaften der ganzen Regio zeigen, handelte es sich dabei um eine Musikgruppe, die auch ausserhalb der Fasnacht u.a. mit "komischen Couplets" für sonntagnachmittägliche, "komisch-musikalische Unterhaltung" besorgt war. Ob wir uns darunter tatsächlich einen Vorläufer heutiger Guggenmusiken vorstellen dürfen, kann ich nicht entscheiden. Solange nichts näheres zur Instrumentierung und zum Stil bekannt wird, gilt dasselbe auch für die vor 1872 existierende "Kontingentenmusik", etwa auch "Waschweibermusik" genannt, eine "musikpflegende Fastnachts-Clique", deren Mitglieder zum Teil an der Gründung des Basler Musikvereins beteiligt waren.

Musikvereine und "improvisierte Musiken":
Während man weiterhin nichts gegen eine Beteiligung von Blasmusiken am Nachmittag einzuwenden hatte, wie beispielsweise 1874 gegen eine "40 Köpfe zählende Musik in pruntrutischen Weiberkleidern und kommandiert von einem Kapellmeister als Abbeal", so wollte man solche Musiken am Morgenstreich anscheinend nicht mehr dulden: Etwas Neues war auch das Auftreten einer Blasmusik.
Mehrere gute, echte Basler haben uns aufgefordert, gegen die Verwendung von Blasinstrumenten am Morgenstreich zu protestieren, der Morgenstreich sei einzig und allein nur für's 'Ruessen' und nicht für's Blasen. Dieser Protest dürfte kaum allgemeinen Beifall gefunden haben: 1884 erfahren wir nämlich, dass das Auftreten einer Blasmusik am Morgenstreich polizeilich gestattet wurde. In der Folge lesen wir in der Presse regelmässig von "Musikbanden" (durchaus nicht abwertend zu verstehen, sondern als Gegensatz zu den grossen Musikgesellschaften) und von "improvisierten Musiken" (auch bezüglich der Instrumentierung?), die am Morgenstreich teilnahmen.
In den Zeitungen jener Jahre ist überhaupt eine grosse Aufgeschlossenheit gegenüber den Blasmusiken festzustellen. Man freute sich über diesen Akzent, der doch vorwiegend von seriösen, aber kostümierten Kapellen wie Knabenmusik, Jägermusik, Musikverein Basel, Stadtmusik Konkordia, Musikverein Amicitia, Musikverein Horburg, Musikverein Vorwärts, Musikverein Oberwil und Metallharmonie Binningen gesetzt wurde, die jenach ihrem Sujet als "Maurenmusik", "Basler Zukunfts-Damenkapelle", "Dragoner-Regimentsmusik", "Amazonenkapelle" oder "Sträflingskapelle" daherkamen.
1880 schrieb der Korrespondent vom Montagszug: "Doch was hören wir? Musik! - Ist es möglich, an der Basler Fastnacht noch ein anderes Instrument zu kultivieren als das edle Trommelfell? In recht verdankenswerter Weise hatte die Kommission der Knabenmusik ihre jüngeren Musiker versammelt, und dieselben zogen wohlgeordnet und gut diszipliniert, ihre gefälligen Märsche blasend und schlagend auf..."
Im Zusammenhang mit der bis zum heutigen Tag nicht verstummten Diskussion um die Organisation der Nachmittagszüge wird 1883 in einem "Eingesandt" der Vorschlag gemacht, die Tambourengruppen sollten zugunsten der Musiken zurücktreten , Im darauffolgenden Jahr wird eine "Musikbande", die Ständchen brachte und den Zapfenstreich kopierte, als "gelungene Abwechslung" taxiert, und 1885 hält der Zeitungsschreiber fest: "Eine neue Fastnachtsleistung scheint immer mehr aufzukommen und trägt zur Verschönerung bei, nämlich Musikproduktionen...".
Da kann es dann nicht mehr weiter verwundern, wenn 1887 im "Briefkasten" der Zeitung der Wunsch nach einer Prämierung "humoristischer Musiken" geäussert wurde. Was damals unter "humoristisch" bereits zu verstehen war, vermögen wir aus heutiger Warte nicht mehr leicht zu deuten. Wohl immer noch ein guter Gag (aber beileibe nicht am Morgenstreich!) wäre die Kombination von fünf Trommeln und einem Waldhorn. Dieses kam 1898 immer dann mit der Melodie "Frühmorgens, wenn die Hähne krähn..." zum Einsatz, wenn die Gruppe eine Stelle in der innern Stadt passierte, wo ein Trommelverbot bestand.

Die ersten Guggenmusiken kommen:
der Für die Zeit um die Jahrhundertwende darf die Existenz von Guggenmusiken als sicher angenommen werden, wenn wir beispielsweise 1902 vernehmen, dass die "Wasserwerkler-Musik" am Mittwochnachmittag "grosse Heiterkeit" erzeugte und im Jahr danach eine "Tiroler Damenkapelle" und weitere "kostümierte Musikabteilungen fleissig ihre lustigen Weisen ertönen liessen". Das Wort "Guggenmusik" begegnet uns das erste Mal 1906 im "Verzeichnis der Fastnachtszüge" neben zehn anderen Musiken: Eine "Guggenmusik" spielte als Sujet die Deutschlandreise der "verkrachten" Stadtmusik Concordia aus. Ob sich hinter der Gruppenbezeichnung "Krachauers" auf derselben Liste eine weitere Guggenmusik versteckt, konnten wir nicht herausfinden.
Zum Mittwoch-Morgenstreich wurde übrigens in der Presse gemeldet: "An neuen Zügen traten, so viel wir bemerken konnten, eine originelle Katzenmusik auf und ein nicht minder origineller Mandolinenklub". 1907 sah der Berichterstatter am Morgenstreich "einen Trupp Bremer Stadtmusikanten, die auf ihren Instrumenten ein Geräusch erzeugten, das 'Stein erweichen, Menschen rasend machen kann'...".
Vom Montagnachmittag wird dann gemeldet: "Von den einzelnen Wagen, welche durch die Strassen zogen, riefen besondere Heiterkeit hervor die 'Saharet' Guggenmusik"; ihr Fasnachtszettel hat sich erhalten. Beim Umzug vom Mittwochnachmittag ist ausserdem von einer "Trost-Clique" die Rede, einem Musikkorps in Trauerkleidung, welche das Fernbleiben der Basler Musikvereine ausspielte, die wegen der offensichtlich nicht übergrossen Subvention nicht mitzumachen gewillt waren.
Die Clique spielte den Trauermarsch von Chopin "grotesk". Am Morgenstreich 1908 "lässt eine Blechmusik ihre zum Himmel schreienden Weisen erschallen und kaum fünf Schritte weiter lässt es einem die richtige 'Tschinnerättemusik' durch Mark und Bein fahren".Zwischen 1911 und 1914 nahm regelmässig die "Alt-Guggenmusik Horburg" an den vom Comite (gegr. 1910) organisierten und subventionierten Umzügen teil. Diese Guggenmusik setzte sich möglicherweise aus Mitgliedern des Musikvereins Horburg (Industriequartier in Kleinbasel) zusammen. Für 1913 entnehmen wir dem offiziellen Führer des Fasnachts-Comites, dass auch eine weitere Guggenmusik mit dem Sujet "Waggismusik" gemeldet war. An die Beteiligung von Guggenmusiken am Morgenstreich von 1914, dem letzten für mehrere Jahre, kann sich ein alter Fasnächtler noch gut erinnern: "D Melody hesch miesse verroote".

Fasnächtliches und Unfasnächtliches:
In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg sind Guggenmusiken zwar bald wieder unterwegs, doch offensichtlich eher am Morgenstreich und an den Abenden. Von "Unbaslerischem am Morgenstreich" lesen wir 1923 im "Briefkasten des Publikums": "In den Restaurationen der innern Stadt trieb sich eine richtige 'Guggenmusik' herum, die da und dort ein Stücklein spielte und dann mit dem Hut einsammeln ging", was der Einsender als"Unzeug" betrachtete und zu "energischem Protest" veranlasste.
Aber mit den Musiken am Morgenstreich war es nicht mehr grossartig bestellt. Obwohl noch im Vorjahr "einige kleinere 'Guggenmusige' den Tumult erhöhten", schreibt 1931 ein Einsender in den "Basler Nachrichten": "Zu wünschen wäre auch noch eine Wiederbelebung des Morgenstreichs durch Musikkorps, wie auch dies noch vor dem Kriege der Fall war.
Es brauchen gar keine richtigen Musikkorps zu sein, einige wenige wirkliche Instrumente genügen, das übrige wird durch Lärm und Rhythmus ersetzt und erzielt vollkommen die gewünschte Wirkung. Solche Gruppen und Grüpplein würden den ganzen Betrieb günstig beeinflussen.
Das Fasnachtscomite des Quodlibet unterstützte denn auch speziell solch belebende Gruppen am Morgenstreich, wenn auch meistens nur in 'Natura', was aber doch willkommen war". 1934 meldet dann ein Journalist vom Morgenstreich: "... da rasselte rücklings, nach alter Väter Sitte auf dem Trottoir, die erste Guggemusik mit ohrenbetörendem Getschätter vorbei.
Das gibt es also wieder? Bravo!" Auch in den folgenden noch bis zum Kriegsausbruch verbleibenden Jahren begegnen wir ständig Erwähnungen von Guggenmusiken (allerdings mit wechselnden Bezeichnungen), die "mit schmetterndem Getöse nahen", "bäumig schränzen" und "vorüber rasseln". Doch die Guggenmusiken, unter den durchschnittlich acht zwischen 1911 und 1939 subventionierten Musikgruppen sicher die Minderheit, sorgten für Veränderung des fasnächtlichen Musik-Geschmacks: "Könnte nicht auch die musikalische Belebung der Banden baslerischer und fasnächtlicher um- und ausgestaltet werden?
Der Aufmachung einzelner Musikgruppen fehlte am gestrigen Nachmittag auch wirklich jeder Hauch fasnächtlichen Geistes! Sollte die Anpassung tatsächlich so schwierig sein? Wir glauben nicht. Sicherlich dürfen die Musikgruppen in Zukunft nicht mehr solche Fremdkörper im Bild unseres Fasnachtsbildes darstellen, wie dies gestern teilweise der Fall war". Damit waren selbstverständlich jene Musikvereine gemeint, die nach Noten spielten und - wie Photos der dreissiger Jahre zeigen - auch von der Kostümierung her nicht besonders originell die Umzugsroute abschritten. Statt sich nach obigem Wunsch fasnächtlicher zu geben, distanzierten sich die Musikvereine von einer Teilnahme an der Fasnacht, weil "die Guggenmusiken immer mehr überhand nahmen".

Und 1946 geht es dann los:
Auch an den "Konservenfasnachten" 1940-1945 (ohne Strassenfasnacht) waren die Guggenmusiken zu hören - allerdings bloss in geschlossenen Räumen, in Wirtschaften, an Bällen und auch am "Monstre-Trommel-Konzert".
Diese seit 1906 bestehende Vorfasnachtsveranstaltung wurde bereits 1909 durch den Vortrag einer Blasmusik (Musikverein Amicitia) mitgestaltet, was sich später (z.B. 1918) wiederholte.
Bald nach der Gründung der "Jeisy Migger-Guggenmuusig" nach der Fasnacht 1926 war auch der Auftritt dieser Guggenmusik während über 25 Jahren ein fester, wenn auch nicht im Programm figurier

Beiträge: 153 | Mitglied seit: Mai 2002 | IP-Adresse: nicht gespeichert



| Guggenworld.de | Boardregeln | powered by MGWS | Impressum


Tritanium Bulletin Board 1.6
© 2010–2014 Tritanium Scripts