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Autor Thema: atmung
trompit
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
***
ID # 113


  Erstellt am 05. November 2005 10:57 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
hallo an alle bläser

habe mir ein didgeridoo bei ebay ersteigert.
ich weiss das es dafür eine spezielle atemtechnik gibt.
meine frage:hat jemand von euch erfahrung gemacht mit dieser technik?und bringt das was beim trompete/posaune etc. spielen?
jedenfalls macht es spass beim ersten mal(trockenübung)und sieht auch entsprechend aus.

danke für eure antworten
gruss trompit

bin auf der suche im web auf eine hp gestossen.

www.yidaki-art.de

da gibts ne anleiung für spieltechnik/atmumg wie folgt:



6.Atemtechnik


Während Du mit der Luft aus deinen Wangen , durch deren Kontraktion , den Ton hältst , hast Du
kurz Zeit um über die Nase einzuatmen . Da wir normalerweise nicht einatmen während wir die Luft
ausblasen , ist es sinnvoll zuerst mit einer Trockenübung zu starten.

Blase deine Wangen ganz auf , lass sie aufgeblasen und versuche jetzt durch die Nase ein -und aus-
zuatmen . Zweite Übung , mit offenem Mund durch die Nase ein - und durch den Mund ausatmen.
Merke dir dabei , wo und wie die Zunge den Rachen abschließt ( ähnlich einem G) .
Nächste Übung , Backen aufblasen ( wie ein Frosch ) , versuche jetzt die Luft mit hoher Lippen-
spannung aus den Wangen zu pressen und dabei gleichzeitig durch die Nase einzuatmen .
Im Prinzip ist das die Zirkularatmung !!!!

Das Gleiche probierst Du jetzt am Didgeridoo . Backen aufblasen , Luft herauspressen und gleich-
zeitig einatmen . Egal ob am Anfang der Grundton oder ein „ Pupston “ ensteht . Diese Wangen-
atmung ist Grundvoraussetzung um diverse andere Atemtchniken wie z.B. Kauatmung , Zungen-
atmung oder Kung-Atmung zu erlernen.

Wenn es nach intensiver Übung ( 2 Wochen täglich 5 Min. ) noch nicht klappt , empfiehlt sich die
Strohhalm-Methode. (nicht aufgeben!!)
Nimm einen Strohhalm und versuche möglichst gleichmäßig in einem Wasserglas Blasen zu erzeu-
gen . Je nachdem wie weit der Strohhalm in das Wasser eintaucht , kannst Du mit unterschiedli-
chen Druckverhältnissen üben.

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Beiträge: 667 | Mitglied seit: August 2002 | IP-Adresse: gespeichert
MeThO-X-
Fühlt sich wie zu Hause
***
ID # 1312



-178-049-132
  Erstellt am 05. November 2005 11:13 (#2)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
das einzigste was dir vllt von nützen sein kann, ist das du einatmest während du bläßt aber die Atemtechnik bei nem Blechblaßinstrument ist ja bekannterweise übers Zwerchfell und davon les ich hier nichts.

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich was bringen soll für nen Blechbläßer, außer halt vllt das gleichzeitige ein und ausatmen über Mund und Nase.


Aber ich wünschdir trotzdem Spass beim Didgeridoo spielen =)

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Beiträge: 483 | Mitglied seit: Mai 2005 | IP-Adresse: gespeichert
McLeod
Kennt sich schon aus
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ID # 1451


  Erstellt am 08. November 2005 16:28 (#3)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail
@trompit
Die Zirkularatmung, welche du ansprichst, funktioniert folgendermassen:

Bevor du alle Luft verbraucht hast, bläst du die Backen auf. Dann drückst du die Luft durch die Backenmuskulatur und die Zunge raus und atmest gleichzeitig durch die Nase ein. Danach versuchst du möglichst unhörbar und nahtlos mit der normalen Atmung fortzusetzen, ...

Für das ganze kenn' ich ein paar vorbereitende Übungen:
*) ein Glas Wasser, Strohhalm rein, Wasser zum Blubbern bringen und Zirkularatmung zum Einsatz bringen, ohne dass das Blubbern aufhört oder schwächer wird.
*) einen Schluck Wasser in den Mund nehmen und mittels Backen und Zungenrücken versuchen, einen möglichst weiten, und zentrierten Wasserstrahl zu produzieren, und gleichzeitig einatmen (am besten im Freien oder in der Dusche üben).

Wichtig sind zwei Punkte:
Unbedingt mit dem Zungenrücken arbeiten, sonst kommt kein brauchbarer Luftstrahl zustande beim Überbrücken der Einatem-Phase.
Kleine Lippenöffnung ist unbedingt notwendig, sonst ist der Luftverbrauch zu gross.

Am besten übt man das ganze am Instrument erstmal nur auf einem Ton, z.B. mit dem g1. Es sollte möglichst eine Änderungen in der Klangfarbe, Intensität, Lautstärke hörbar sein, auch das Draufatmen sollte nahtlos sein. Das ganze braucht halt eine ganze Menge Übungszeit bis es automatisiert ist (da stellt sich auch bald die Frage nach der Sinnhaftigkeit), und auch bei Tonleitern, Melodien, etc. anwendbar ist.

Hörbeispiel - absolut crazy:
Wynton Marsalis auf der CD "Carnaval": Moto perpetuo
Ursprünglich ein Violin-Bravourstück, ein einziger, langer, durchgehender 16tel-Lauf (bei Tempo Viertel = 144) zwischen kleinem fis und d''' über 4:30 min - MINDBLOWING!!![edit]

[ Beitrag am 08. November 2005 16:31 bearbeitet von McLeod ][/edit]

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Beiträge: 115 | Mitglied seit: Oktober 2005 | IP-Adresse: gespeichert
Fuchtler
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ID # 513


  Erstellt am 08. November 2005 18:24 (#4)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Habs versucht und glaube, dass das, bei berechtigter Frage nach dem Sinn, echt richtig viel Übung benötigt. Es hat nicht geklappt... :cry: Zumindest nicht so, als dass man das als nen schönen Ton hätte bezeichnen können.

Dennoch :respekt: an jeden, ders hinbekommt!!!

Marsalis hab ich vor einiger Zeit einmal live gehört bei nem Jazz Festival (VS Swingt). Ist eh ne Liga für sich. Aber dennoch für jeden trompeter mal empfehlenswert.

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"Die roten halten, was die blonden versprechen"

www.ohrwuermer-fischbach.de

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