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Autor Thema: Straßenfasnacht auf dem absteigenden ast?
flo-si
Guggt fast täglich rein... immer gerne gesehen
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ID # 257


  Erstellt am 27. Februar 2006 09:26 (#1)  |  Zitat Zitat   PN PN   E-Mail E-Mail   HP HP
Bei der suche nach der gugge, die bei der olympia-abschlussfeier gespielt hat, stieß ich auch auf den folgenden artikel:

Quelle tagblatt.ch/...

"«Auf einem absteigenden Ast»
Wieder kein Fasnachtsumzug mit Guggenmusiken in Widnau – auch der Kinderumzug in Au findet nicht statt

Die Strassenfasnacht: Im oberen Rheintal hat sie Tradition, im unteren Rheintal ist sie eher selten – und im Mittelrheintal scheint sie vom Aussterben bedroht zu sein.

Diana Bula

In Altstätten wäre die Strassenfasnacht nicht wegzudenken; ebenso wenig in Rebstein und Kriessern, Oberriet und Rheineck. Nur im Mittelrheintal, da erfüllt der Klang der Guggenmusiken die Dörfer nicht.

Im letzten Jahr noch lieferten sich zahlreiche fasnachtsbegeisterte Gruppen in Diepoldsau ein Stelldichein. Nun läge es an den Widnauern, zu einem ähnlichen Anlass zu laden. Doch: «Es gibt keinen Umzug», sagt Marc Hirschmanner vom Verkehrs- und Gemeinnützigen Verein Widnau (VGVW). Der VGVW hat sein «Ämtli» vor einigen Monaten abgegeben und an der Hauptversammlung im vergangenen Mai nach Freiwilligen gesucht. «Es hat sich niemand bereit erklärt, unsere Nachfolge anzutreten.»
«Keine Fasnachts-Hochburg»

Bereits vor zwei Jahren hat der VGVW darauf verzichtet, den Umzug durchzuführen. «Es hatten sich zwar Gruppen angemeldet – jedoch nur auswärtige», begründet Hirschmanner und fügt hinzu: «Die Strassenfasnacht im Mittelrheintal befindet sich wohl auf einem absteigenden Ast.»

Während im oberen Rheintal die Röllelibutzen und Ribelbüüchwiiber zahlreiche Zuschauer am Strassenrand erfreuen, begnügt man sich im Raum Diepoldsau bis St. Margrethen mit einigen Guggenmönsterli, wenigen Maskenbällen und einem Schülerumzug. Dieser findet am Schmutzigen Donnerstag in Berneck statt. «Wir waren noch nie eine Fasnachts-Hochburg», meint der Bernecker Gemeindeschreiber René Schelling. Die Gemeinde läge dafür zu wenig ideal. «Wir sind kein lang gezogenes Strassendorf wie Au.» Zudem verlaufe die zentrale Neugass nicht eben, sondern sie steige an. Der Gemeindeschreiber persönlich vermisst die Strassenfasnacht nicht. «Ich bin nämlich kein Liebhaber des närrischen Treibens», gesteht er.

Wer dem Fasnachtsfieber entfliehen möchte, ist in St. Margrethen und Balgach gut aufgehoben. In beiden Gemeinden steht kein Umzug an. «In der Region läuft genug. Vermutlich zieht es unsere Einwohner nach Rebstein oder Altstätten», vermutet Reto Fach, Gemeindeschreiber von Balgach.
Eine Party im Pfarreiheim

In Au konnten sich in den letzten Jahren wenigstens die Kinder an einem kleinen Umzug vergnügen. Eine Guggenmusik führte diesen an. Doch auch damit ist Schluss. «Am Ende des Rundgangs fanden wir uns jeweils in der Turnhalle ein. Diese dürfen wir nicht mehr benützen», sagt Monika Klemensberger, Präsidentin der Mütterrunde. Man hätte auf die Mehrzweckhalle zurückgreifen können. «Doch diese ist uns viel zu gross.» Es blieb noch das Pfarreiheim, welches sich aber nicht für Guggenmusiken eignet. «In einem so kleinen Raum klingen die mächtigen Instrumente zu laut. Kleinen Kindern macht das Angst.» So haben sich die Veranstalterinnen für eine «ruhige» Fasnachtsparty entschieden. Für einen Anlass ohne Guggen, dafür mit hoffentlich vielen Butzen."

Was ist da denn los?? :eek:

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